Wie nachhaltig sind Photovoltaikanlagen wirklich?

Strom aus einer kostenlos und unendlich verfügbaren Quelle produzieren: Was vor nicht allzu langer Zeit noch nach einer Utopie von Träumern klang, ist heute sogar am Balkon der Mietwohnung machbar. Denn schon durch das Anbringen kleiner Solaranlagen lässt sich ein Teil des eigenen Verbrauchs umweltfreundlich produzieren.

Doch viele Interessenten sind verunsichert, weil sich Gerüchte über die Schadstoffbelastung durch Solaranlagen hartnäckig halten. Werden diese überhaupt umweltfreundlich produziert? Kann der CO₂-Ausstoß, der während der Herstellung anfällt, aufgrund der (behaupteten) kurzen Lebenszeit der Anlagen ausgeglichen werden? Und was machen wir mit den ausrangierten Modulen und weiteren Komponenten, wenn diese nicht recycelbar sind?

Es wird schnell deutlich, dass der aktuelle Stand der Solartechnik diese Bedenken aus der Anfangszeit als unbegründet outet.

 

Tragen Produktion und Betrieb von Photovoltaikanlagen nicht selbst zumCO₂-Ausstoß und zur Umweltbelastung bei?

Ganz klare Antwort: Ja, das tun sie. Denn eine komplett CO₂-neutrale Herstellung von Strom ist derzeit noch nicht möglich. Deshalb muss eine Abwägung erfolgen. Und die fällt eindeutig günstig für die Stromerzeugung durch Sonnenenergie aus.

Nicht nur, weil die fossilen Brennstoffe ohnehin zur Neige gehen und uns ohne alternative Energiequellen weltweite Kriege um die letzten Ressourcen drohen. Sondern vor allem, weil der CO₂-Ausstoß hierdurch erheblich reduziert werden kann.

Rund 35 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente wurden allein in Deutschland 2020 durch die Stromherstellung aus Solarenergie eingespart. Und dabei wurden die CO₂-Emissionen, die bei der Produktion der Anlagen anfallen, bereits berücksichtigt.

Darüber hinaus sondern PV-Anlagen weder Stickoxide noch Kohlenstoff oder Schwefeldioxide ab, der Ausstoß schädigender Stoffe wird generell vermindert und damit nicht nur der Treibhauseffekt reduziert, sondern auch der sogenannte „saure Regen“ vermieden

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