E-Mobilität

Wer schon einmal mit einem E-Auto gefahren ist, merkt schnell, wie angenehm es sich fährt. Und das gilt für den schnellen Sportwagen genauso wie für den kompakten Kleinwagen.

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Die Innenansicht des ID.4, klare Linien und ein großes Display dominieren.

Hat man eine ausreichend große PV-Anlage auf dem Dach, bietet sich ein E-Auto ja förmlich an.
Nicht umsonst haben wir uns für die „intelligente“ Wallbox von E3/DC entschieden. Die Wallbox kann ein Auto so aufladen, wie ich es möchte. Entweder ausschließlich oder vorrangig mit Solarstrom oder so schnell wie möglich – dann wird auch Strom aus dem Netz benutzt.
Wobei Netzstrom auch stets vonnöten ist, wenn die Sonne nicht ausreichend stark scheint, um den Ladevorgang aufrechtzuerhalten.

Die unterschiedlichen E-Autos reagieren nämlich durchaus unterschiedlich sensibel auf Stromschwankungen.

Dazu komme ich in den nächsten Monaten noch genauer.

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Links der ID.4, in der Mitte der ID.3, rechts der Skoda Enyaq IV, alle beim „Sonnentanken".

Es gibt selbstverständlich noch jede Menge Dinge zu vergleichen, wenn von einem Verbrenner auf ein E-Auto gewechselt werden soll.
Darüber werde ich auf diesen Seiten nach und nach berichten.
Natürlich auch darüber, wie das Zusammenspiel Stromspeicher, Wallbox und E-Auto wirklich funktioniert und wie praktikabel die verschiedenen Lademodi sind.

Nun aber, Stand Juli 2021, steht erst einmal der Kauf eines E-Autos an.
Und das ist irgendwie schwieriger, als ich gedacht habe.

Mein Favorit, man sieht es schon an den Bildern, war der ID.4, der mir beim Probe fahren um Lichtjahre besser gefallen hat, als beispielsweise der Skoda Enya IV.
Was nützen da schon so niedliche kleine Ablagefächer für Schirm und Eiskratzer, wenn das Feeling nicht stimmt?

Beim ID.4 stimmte das Feeling – aber nicht der Preis.

Mit dem sogenannten „Agenturmodell“ hat VW seinen Händlern nämlich einen Preisknebel auferlegt. Es gibt keine Spielräume mehr für Rabatte, seien sie auch noch so klein. (Ein paar Gummimatten mal ausgenommen.)

Das verrückte daran aber: Das gilt nicht für die Marke Skoda. Skoda-Händler können durchaus noch satte Rabatte geben.

So kam es bei meinem Händler (der ja wie die meisten, VW und Skoda vertritt) zu sehr skurrilen Szenen. Während der Verkaufsberater am Schreibtisch links (VW) traurig die Schultern hob und sagte, er könnte mit leider preislich in keiner Weise entgegenkommen, schnippte der Verkaufsberater am Schreibtisch rechts (Skoda) aufgeregt mit den Fingern, weil er mir durchaus einen Preisvorteil einräumen konnte.

Kann das wirklich gewollt sein?
Hat da jemand vom VW-Management überhaupt nachgedacht, als diese Entscheidung getroffen wurde?

Als ich ratlos zwischen den Beraterschreibtischen hin- und herschaute, ergab sich plötzlich die dritte Möglichkeit.
Eine Mail von meinem Audihändler. Ich bekam nach wochenlangen Warten endlich eine Probefahrt mit dem Audi Q4-etron.

Lange Rede, kurzer Sinn: In den Audi haben wir uns sofort verliebt und ihn noch am gleichen Tag bestellt.
Natürlich war auch der Audi Händler nicht an das Agenturmodell gebunden und konnte uns einen Nachlass gewähren.

Ende gut, alles gut?
Aber nicht doch!

Diese ganze Aktion ist nun auch schon wieder vier Wochen her – meine Bestellung war verbindlich, aber die Auftragsbestätigung lässt auf sich warten.
Laut Auskunft meines Verkäufers hat Audi mit diesem Ansturm auf den Q4-etron nicht gerechnet und kann mir momentan keinen Liefertermin für das Auto nennen. Daher gibt es auch keine AB.
Toll, eine solche Argumentation hätte ich von Dacia erwartet, nicht aber von einem Weltkonzern.

Ich bin wirklich gespannt, wie es weitergeht.

Update November 21:
Wenn alles gut geht, bekomme ich im April 2022 meinen Q4.